COVID-19, die Zweite

Entsprechend den Verordnungen der österreichischen Bundesregierung und den Empfehlungen der Ärztekammer nehme ich derzeit in der Ordination nur Patienten nach vorheriger Rücksprache an.

Nicht dringliche Untersuchungen, Befundbesprechungen, Routinekontrollen oder ähnliches werden terminlich verschoben oder abgesagt.

Rezeptausstellungen sind immer möglich, dies soll aber (sobald technisch möglich) elektronisch erfolgen oder eventuell auch per Fax an Ihre Apotheke.

Bleiben Sie gesund!

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COVID-19

Zitat:

In Krisensituationen muss man klare Prioritäten setzen. Das heißt, dass die einzelnen Bürger ihre Sozialkontakte reduzieren, ebenso wie ihr Einkaufsverhalten. Und das heißt vor allem: Aufrechterhalten der Ressourcen im medizinischen und pflegerischen Bereich. Mit einem Wort: wenn Ärzte sich signifikant oft infizieren, bricht die Versorgung zusammen.
Deshalb auch der Appell an die Patienten: Arztbesuche vermeiden. Nur in absoluten Notfällen zum Arzt oder gar ins Krankenhaus gehen. Rettung und Ärztenotdienst anrufen. Ärzte können Patienten auch telefonisch krankschreiben. Und für die elektronische Ausfertigung von Rezepten lassen sich auch Wege finden oder Botendienste.
Krankenhäuser wirklich meiden, so paradox es klingt. Besuche einstellen. Nur wer sich drastisch zurückhält, kann Solidarität beweisen.
Man sieht es derzeit in Italien: Die Gesundheitsversorgung ist knapp vor dem Zusammenbruch. Das gilt auch für Spanien, das bislang noch nicht im Fokus der medialen Beobachtung stand.
Die US-Amerikaner haben ein Einreiseverbot für Europäer erlassen. Immer mehr Staaten machen ihre Grenzen dicht.
Wir werden uns an mehrere Wochen mehr oder weniger starke Isolation gewöhnen müssen. Zuhause bleiben, Zuhause arbeiten, wo es möglich ist, Einkaufsfahrten bündeln. Früher oder später kann es zu Zugangsbeschränkungen in Geschäften kommen. Das gilt auch für Restaurants.
Deshalb: Ärzte schonen, damit sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Und nicht hyperdringliche Ordinationsbesuche verschieben. Mittlerweile haben 90% der Österreicher ein Smartphone oder sind internetfähig. Jetzt ist es an der Zeit, die digitalen Möglichkeiten soweit es geht auszuschöpfen.
Ärzte sind nämlich in mehreren Aspekten eine gefährdete Gruppe: Viele Ärzte – niedergelassen oder angestellt – sind jenseits der Fünfzig und Sechzig. Und niemand hat so viel Kontakt mit potenziellen infizierten Menschen wie ein Arzt oder ein Pfleger.
Deshalb sind in diesem Bereich auch die konsequentesten und strengsten Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Schon im Sinne des Selbstschutzes des Patienten.
Und das zweitwichtigste: Keine Panik. Damit wiederhole ich auch den Appell an die Medien, sich zurückzuhalten. Auf knallige Schlagzeilen zu verzichten. Man muss latente Angst nicht auch noch aktivieren.

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
Präsident der Ärztekammer für Wien
Präsident der Österreichischen Ärztekammer

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Urlaubsplanung

An den Montagen 27. April und 11. Mai 2020 bleibt die Ordination geschlossen,

Die kollegiale Vertretung übernimmt Dr. Horst Hinterberger, Tel. 01 2822278, Hartlebengasse 1-17/80/4, 1220 Wien, Ordinationszeit MoDiDoFr 15:30 – 18

 

Mein Sommerurlaub wird vom 27.Juli bis zum 13.August 2020 sein.

Die Vertretung übernehmen alle anwesenden Lungenfachärzte und die Spitalsambulanzen.

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Neues zur Ambulanten Schlafuntersuchung

Erfreuliches gibt es zu melden: ab 1.1.2020 ist die Ambulante Schlafuntersuchung auch bei der BVAEB und der SVS eine Kassenleistung, wie schon lange bei der WGKK (ÖGK).

Versicherte der KFA müssen die Untersuchung immer noch bezahlen und die Rechnung dann bei ihrer Versicherung einreichen.

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Ambulante Schlafuntersuchung

Die ambulante Schlafuntersuchung als wichtiges Werkzeug zur Diagnosestellung von schlafassoziierten Atemstörungen ist seit 1. Juli 2014 eine Kassenleistung der Wiener Gebietskrankenkasse. Neben der Diagnose kann mit der gleichen Ausstattung auch eine Kontrolluntersuchung bei bereits beatmeten Patienten durchgeführt werden. In den meisten Fällen kann damit eine Polysomnographie (“Großes Schlaflabor”) im Krankenhaus vermieden werden.

Bei allen anderen Krankenkassen muß die Leistung weiter privat bezahlt und die Honorarnote dann beim jeweiligen Versicherungsträger eingereicht werden.

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Neues zur Pneumokokken-Impfung

Laut den aktuellen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums im Impfplan 2013 (siehe Impfplanseite des Bundesministerium für Gesundheit) gibt es eine kleine Änderung für zukünftige Impfwillige bzw. bereits mit dem “alten” Impfstoff geimpften Personen, bei denen eine Auffrischungsimpfung ansteht:

Es sollen jedenfalls beide Impfstoffe verwendet werden, das heißt:

Ungeimpfte Personen: Prevenar (“neuer Impfstoff”), dann nach einem Jahr Pneumovax23 (“alter Impfstoff”) – bei Risikopatienten wird das Intervall auf drei Monate verkürzt.

geimpfte Personen (mit Pneumo23): nach 2 Jahren Prevenar

Bei beiden Varianten ist dann keine weitere Auffrischungsimpfung erforderlich!

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